Lebensmittel einer Low-Carb Diät

Low Carb Diäten

Low-Carb bedeutet weniger Kohlenhydrate. Die bekanntesten unter den Low-Carb-Diäten sind die Atkins-Diät, die Paleo-Diät und die Logi-Methode. Weiterhin gibt es diverse Ableger, die dem Low-Carb Prinzip folgen. Eine der bekanntesten ist wohl die New-York-Diät von Fitness-Guru David Kirsch. Zu seinem Kundenstamm zählt die hochkarätige Prominenz des Fernseh- und Modelbusiness. Je nach gewählter Diätvariante erfolgt ein starker bis mittelmäßiger Verzicht auf Kohlenhydrate. Unter Kohlenhydraten versteht man alle Mehlspeisen wie Pasta, Brot, Kartoffeln, Reis, Zucker, die meisten Milchprodukte sowie Hülsenfrüchte. Auch ballaststoffreiche und zuckerhaltige Gemüsesorten sollten auf ihren Kohlenhydratanteil geprüft werden. Bevorzugt soll auf kalorienarmes grünes Blattgemüse zurückgegriffen werden.

Die Atkins-Diät

Die Atkins-Diät ist sozusagen die Mutter aller Low-Carb-Diäten. Erfunden wurde sie 1958 von Robert Atkins. Wo Fette und Proteine fast uneingeschränkt erlaubt sind, werden Kohlenhydrate drastisch in der Ernährung reduziert. Kohlenhydrate machen dick, das ist der Leitsatz der Atkins-Diät. Sie hindern den Körper daran, sein eigenes Fett zu verbrennen und unterstützen obendrein die Fetteinlagerung. Durch den herbeigeführten Kohlenhydratmangel soll er Körper dazu gezwungen werden, Fette in Ketonkörper umzuwandeln, die letztendlich die Energieversorgung übernehmen sollen.

Die Logi-Methode

Logi steht für „Low Glycemic and Insulinemic Diet“ und bedeutet so viel wie „Ernährungsmethode zur Förderung eines niedrigen Blutzucker- und Insulinwertes“. Die zugeführten Lebensmittel nach der Logi-Methode sollen den Blutzuckerspiegel und die Insulinausschüttung nur in geringem Maße ansteigen lassen.

Wie der Name schon andeutet ist die Logi-Methode keine Diät im eigentlichen Sinne sondern eine Methode zur „artgerechten“ Ernährung des Menschen. Sie stellt eine Ernährungsform dar, die als lebenslange Richtlinie dienen soll. Ganz der Vorstellung von Jäger und Sammler entsprechend. Ursprünglich als Methode zur Behandlung von Diabetes entwickelt, hat Sie mit Recht den Stempel einer Low-Carb-Diät aufgedrückt bekommen. Wobei es nicht alleine um die Reduzierung von Kohlenhydraten geht, sondern auch um die Verwendung von Lebensmitteln mit einem niedrigen Glykämischen Index. Der glykämische Index ist ein Maß für die Wirkung kohlenhydrathaltiger Lebensmittel auf den Blutzucker. Kohlenhydrate gehen unterschiedlich schnell ins Blut. Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index gehen schnell ins Blut über. Sie lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, was zu einer erhöhten Insulinausschüttung führt. Je höher die Insulinausschüttung, desto geringer die Fettverbrennung. Ein niedriger glykämischer Index bei Lebensmittel ist entscheidend, wenn man Heißhungerattacken verhindern und erfolgreich abnehmen will.

Stark verarbeitete Kohlenhydrate als Hauptverantwortliche eines hohen Insulinausstoßes haben auf dem Speiseplan nichts zu suchen. Die Logi-Methode bietet eine Gewichtsreduktion ohne zu Hungern. Als primäre Nahrungsquelle gelten vornehmlich Obst und stärkefreies Gemüse und Öl. Gefolgt von eiweißreichen Lebensmitteln, wie Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und Hülsenfrüchte. Auf Vollkornprodukte, Kartoffeln, Nudeln und Reis sollte weitestgehend verzichtet werden.

Die Paleo-Diät

Die Paleo-Diät ist ein strikter Verfechter fast sämtlicher Kohlenhydrate. Auf dem Speiseplan stehen hauptsächlich Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier, Salate, Nüsse, Fette und Obst. Ein kompletter Verzicht von Zucker ist eine Grundvoraussetzung. Unter diesem Aspekt ist auch der tägliche Obstkonsum im Auge zu behalten. Ebenso soll auf Getreide und jegliche Milchprodukte verzichtet werden. Fast-Food ist Tabu, da fast immer Zusatzstoffe und andere versteckte Zutaten der Diät widersprechen. Ziel dieser Ernährungsform ist es, das Essverhalten der Jäger- und Sammlerzeit zu imitieren und so eine natürliche Ernährungsweise nachzuahmen.

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